Sportlich der Kultur auf der Spur: So könnte man die Abschlusstage der vierten Klasse betiteln. Mit den Rädern gings zunächst von Lunz in die alte Römerstadt Pöchlarn an der Donau. Von dort folgte ein Tagesausflug nach Linz.

60 Kilometer mit den Fahrrädern von Lunz nach Pöchlarn bildeten den Auftakt der Abschlusstage. Die erste Etappe führte die zunächst 13 Schülerinnen und Schüler (Georg kam in Pöchlarn nach) über Pfaffenschlag nach Gaming, danach wurde der Erlauftalradweg entlang geradelt.

Begleitet wurden die Schüler von Klassenvorständin Frau Simetzberger und Herrn Mittendorfer.

Nach Verpflegungsstopps in Purgstall und Wieselburg folgten die letzten Kilometer über die sanften Hügel des Alpenvorlandes mit Blick Richtung Maria Taferl: Zieleinlauf in Pöchlarn war am frühen Nachmittag.

Untergebracht im Bootshaus
Quartier durften die Lunzer Schüler im Bootshaus des Rudervereins Pöchlarn beziehen. Frau Simetzberger, gebürtig aus Pöchlarn, hat dort viel Zeit in ihrer Jugend verbracht und bis heute gute Kontakte zum Verein.

Die meisten der Schülerinnen und Schüler schliefen in Zelten, einige auch in den Räumlichkeiten im Inneren des Bootshauses.

Das Programm am Abend reichte von Volleyballspielen und Schwimmen in der Donau bis zum gemeinsamen Singen. Für die Strapazen des Tages - die 60 Kilometer lange Radfahrt - wurden alle mit köstlichen Spaghetti belohnt.

Linz-Besuch
Mit dem Zug fuhr unsere vierte Klasse am zweiten Tag von Pöchlarn in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz.

Zunächst stand der sogenannte Jump Dome in Leonding auf dem Programm, wo sich unsere Schülerinnen und Schüler eine Stunde lang auf großen und kleinen Trampolinen austoben konnten.


Übrigens trafen sie dabei auch Schüler und Lehrer aus Scheibbs, Wieselburg und Waidhofen.

 

Vom Jump Dome in den Mariendom
Nach dem Jump Dome gings in den Mariendom, in die flächenmäßig größte Kirche Österreichs.

Nach einer Einführung zum Bau der Kirche, der übrigens genau heuer vor 100 Jahren vollendet wurde, durften die Schülerinnen und Schüler den Innenraum des großen Gotteshauses aus luftigen Höhen, von einer Art Galerie aus, bestaunen. Beeindruckend für die meisten war auch die Besteigung des Turms, die großen Glocken aus nächster Nähe und der Blick über Linz.

Pöstlingberg mit Grottenbahn
Bei einem Linz-Besuch durfte freilich auch der Pöstlingberg, eines der Wahrzeichen von Linz nicht fehlen. Nach der Fahrt mit der Pöstlingbergbahn tauchten die Lunzer Viertklassler noch mit der Grottenbahn in das Reich der Märchen und Zwerge ein.

Es schien den Lehrerinnen und Lehrern wie ein analoger Kontrapunkt zur digitalen Smartphone-Welt vieler Schülerinnen und Schüler. Und manch einer oder eine unserer Viertklassler lauschte dann doch ganz interessiert den Hörbeispielen aus Frau Holle, Schneewittchen oder dem Gestiefelten Kater.

Auf der Rückfahrt im Zug nach Pöchlarn stimmte die ganze Schülergruppe samt Lehrern freilich auch in den Jubel unserer Nationalmannschaft über das 3:1 gegen die Niederlande bei der Fußball-EM in Deutschland ein.
Nach einem erlebnisreichen Tag in Linz und einer für manche doch eher kurzen zweiten Nacht ging es am Mittwoch mit Zug und Bus wieder von Pöchlarn retour nach Lunz am See.

- Bericht von Herrn Mittendorfer -

Hier gibt's noch ein Video der Abschlusstage, welches ebenfalls Herr Mittendorfer zusammengestellt hat.